Ostfriesische Inseln: Spiekerogg

Mein Reisen führten mich dieses Mal auf die Ostfriesische Insel Spiekerogg. Hatte ich in der Vergangenheit bereits Wangerooge, Borkum und auch Langeogg besucht, ging es nun über das Wangerland in Richtung Neuharlingersiel, von wo ausgehend täglich mehrere Fähren auf Spiekerogg verkehren. Hier kann man zwischen dem großen und etwas langsameren Schiff Spiekerogg oder dem ca. 15 Minuten fahrenden Wattnexpress (ein kleines Schnellboot) wählen. Preislich nimmt sich nicht viel. 1 Person ohne Gepäck für einen Tagesausflug kostet hier für die Hin- und Rückfahrt 36,90 €. Einen Tagesparkplatz gibt es für 6 Euro dirket am Hafen dazu. Der Hafen von Spiekerogg liegt im Süden des kleinen Dorfes. Von hier aus sind es ca. 5 Minuten bis dahin. Das Dorf läd bereits zum Verweilen ein: Kleine liebevoll eingerichtete Geschäfte und Restaurants, die allerdings eine deutlich höhere Preisstruktur als auf dem Festland mit sich bringen. Im Norden des Ortes befindet sich ein gut besuchter Badestrand, im Westen kann man ca. noch 30-45 Minuten bis zum Ende der Insel laufen. Dort befindet sich auch ein kleines Restaurant mit Bar namens Old Laramie.

Ich entscheide mich in Richtung Osten bis nach Ostende zu wandern. Direkt nach dem Ort führt der Weg in nord-östlicher Richtung durch einen traumhaften Wald aus Kiefern und Birkenbäumen. Schaut Euch das unbedingt an. Zurück in den Dünenlandschaften geht es zunächst auf einem klassischen Küstenweg bis zum Nationalpark Haus weiter. Danach beginnt der eigentliche Nationalpark. Über sandige und teilweise moorige Wattwege geht es durch die traumhafte Landschaft aus Dünenhügeln und Graslandschaften mit kleinen Bäumen bis zur Ostplate Spiekerogg. Von hier ausgehend kann man über den breiten Strand bis nach Ostende wandern. Das SChiffswrack Verona bekomme ich aufgrund der Flut leider nicht zu sehen, aber die menschenleere Landschaft und Idylle gilt es zu genießen. Von Weitem kann man die Nachbarinsel und den Leuchtturm von Wangerooge sehen. Danach geht es die ca. 7-8 Kilometer wieder zurück zum Ausgangspunkt und mit der Fähre 19:10 Uhr zurück. Ich habe die 7 Stunden Variante gemacht, sicherlich schadet es aber nicht auch schon 6 oder 7 Uhr morgens (je nach Ebbe und Flut) rüber zu fahren und den geamten Tag zu nutzen.

Wer Ruhe sucht weitab von Menschen und Stress ist hier auf Spiekerogg genau richtig. Ein klarer Tipp.

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